
Täglich erleben Frauen* überall auf der Welt Gewalt. Im familiären Umfeld, im Bekanntenkreis, auf der Arbeit, in Bildungseinrichtungen oder beim Feiern. Die Angst vor Gewalt, Übergriffen oder Grenzverletzungen ist für uns Frauen* ständig präsent. Wenn wir nachts alleine nach Hause gehen, ist ein mulmiges Gefühl unser Begleiter. Welche kennt nicht die Geschichten von Mädchen* und Frauen*, die angeblich schwach sind und sich nicht wehren können? Viel zu oft erfahren wir, dass unser ‘Nein’ nicht akzeptiert wird.
Jede vierte Frau* erlebt mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt, durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Jeden Tag versucht ein Mann* seine (Ex)- Partnerin* zu ermorden. Jeder dritte Versuch gelingt. Das sind keine’Beziehungsdramen’. Frauen* werden ermordet, weil sie Frauen* sind. Deutlich wird: Nicht jeder Mann* ist ein Täter, aber fast alle Täter*innen sind Männer*.









Frauen* in München machten sich den „Männertag“ zu ihrem Tag. Wir spazierten durch den Ostpark hinterließen auf unserem Weg wir ein Transparent, Schilder und Kreideparolen. Denn auch in der Corona-Krise müssen wir als Frauen* aktiv sein und unsere Themen in die Öffentlichkeit tragen. Dazu verteilten wir noch einige Flyer. Diesen dokumentieren wir hier.
