
Offenes Frauentreffen
1. Sonntag im Monat | 14 :00 Uhr | Barrio Olga Benario Schlierseestraße 21 München-Giesing

Am 22.06 | 19:00 Uhr | Barrio Olga Benario
Wir lesen und diskutieren gemeinsam mit euch die Broschüre “Frauen im Krieg” vom Offenen Feministischen Treffen Karlsruhe (vor Ort gegen Spende erhältlich)
Mit dem Thema Krieg sind wir täglich konfrontiert. Durch schreckliche Nachrichten aus Kriegsgebieten wie Palästina, Ukraine oder dem Iran. Durch Zitate aus dem Bundestag wie „Wir müssen wieder kriegstüchtig werden“ oder durch die Debatte über die Wehrpflicht.
Aber wie betrifft uns Frauen der Krieg eigentlich? Welche Rolle haben Frauen im Widerstand gegen den Krieg gespielt? Und wie wirkt sich die Militarisierung bereits jetzt auf unsere Arbeit und unser Leben aus?
Das sind Fragen, mit denen wir uns beschäftigen wollen. Wir lesen und diskutieren gemeinsam die Broschüre „Frauen im Krieg“ von dem Offenen Feministischen Treffen Karlsruhe.

Aktionspavillon am Tag der öffentlichen Daseinsfürsorge
Dienstag, 23.06.2026 | 17 Uhr | Georg‑Freundorfer‑Platz
Was uns alle betrifft:
Die Kürzungspläne von Bund, Ländern und Kommunen treffen ein Gesundheits- und Sozialwesen, das seit Jahren überlastet ist. Während Milliarden in Rüstung und Prestigeprojekte fließen, werden Einsparungen als ”Gesundheits- bzw. Pflegereformen” durchgewunken und bei sozialen Leistungen der Rotstift angesetzt . Aber schon jetzt fehlt Personal: Mit weniger Kolleg*innen müssen immer mehr Menschen versorgt werden – die Folgen tragen wir als Beschäftigte und alle, die Unterstützung brauchen. Kitas, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe bilden die Grundlage des sozialen Miteinanders. Durch Kürzungen wird die Arbeit in diesen Bereichen nicht weniger, sondern sie wird ins Private verlagert. Die Mehrbelastung wird vor allem von Frauen aufgefangen, durch Arbeitsverdichtung und -entgrenzung und durch unbezahlte Haus- und Sorgearbeit. Mit der geplanten Reform des Arbeitszeitgesetzes soll unser Arbeitstag künftig 13 Stunden haben. Wie sollen wir das alles noch unter einen Hut bekommen? Wir können uns diese Entwicklungen nicht gefallen lassen! Es reicht!
Was vor Ort passiert:
● Austausch und Vernetzung: Welche Auswirkungen haben Kürzungen und Einstellungsstopps?
● Gemeinsam handeln: Überlastungsanzeigen schreiben und Forderungen sammeln.
● Kreativ werden: Solidarische Stadt basteln und Perspektiven und Utopien sichtbar machen.
● Offen für alle Mitarbeitenden in der Daseinsfürsorge – im öffentlichen Dienst oder in privaten Pflegeeinrichtungen und sozialen Diensten.
Nächstes Treffen am 05.07 | 14:00 Uhr | Barrio Olga Benario
